Durchfallkrankheit bzw. Magen-Darm-Grippe

Diarrhoe, Gastroenteritis, Brechdurchfall, chronischer Durchfall, Bakterien, Antibiotika

Hilfe bei bakteriellen und viralen Durchfallerkrankungen

Akute Durchfallerkrankungen (Diarrhoe) machen nahezu alle Kinder durch. Meist liegt eine Infektion durch Bakterien, Viren oder Einzeller zugrunde (Schleimhautentzündung des Magen-Darmtraktes, Gastroenteritis). Daneben können bei Säuglingen Lebensmittelunverträglichkeiten, Ernährungsfehler oder Allergien die Ursache der Erkrankung sein. Vor allem der Flüssigkeitsverlust, in Kombination mit Erbrechen (Brechdurchfall) ist ernst zu nehmen.

Von chronischem Durchfall sprechen wir, wenn die Symptome auch nach zwei Wochen Behandlung nicht verschwinden. Hier können Funktionsstörungen verschiedener innerer Organe verantwortlich sein, die dringend abgeklärt werden müssen. Über 170 Fälle behandeln wir hier in unserer Neuropädiatrie.

Symptome und Diagnose

Durchfall und Erbrechen sind bereits die Symptome der Gastroenteritis. Dazu kommen ggf. schmerzhafte Koliken und Fieber. Der Körper erleidet durch den Flüssigkeitsverlust einen Verlust an Salzen (Elektrolyten) die ersetzt werden müssen. Bei fortgeschrittener Krankheit droht die Austrocknung, die besonders gefährlich ist. Säuglinge und Kleinkinder gehören deshalb nach dem Auftreten der beschriebenen Symptome in ärztliche Behandlung. Mit Hilfe einer Stuhlprobe kommen wir den krankheitsauslösenden Keimen oder Viren auf die Spur.

Therapiemöglichkeiten

Da die Austrocknung und der Elektrolyteverlust die gefährlichsten Erscheinungen beim Brechdurchfall sind, müssen wir Flüssigkeit, Glucose und Salze zuführen. Eine medikamentöse Behandlung mit Antibiotika kann ebenfalls angezeigt sein, falls Bakterien die Ursache der Erkrankung sind.