Knochenbrüche der unteren Extremität (Hüfte / Bein / Sprunggelenk / Fuß) und des Beckens und der Wirbelsäule

Sportunfall, Fuß, Unterschenkel, Schienbein, Sprungbein, Bruch des Sprunggelenk, Osteosynthese

Knochenbrüche der unteren Extremität (Hüfte / Bein / Sprunggelenk / Fuß)

Was wir über die Knochenbrüche der oberen Extremitäten geschrieben haben, trifft weitestgehend auch für die Hüfte, Bein, Sprunggelenk und Fuß zu. Auch hier ereignen sich die meisten Frakturen bei Unfällen, insbesondere Sportunfälle führen die Statistik an. Der Bruch des Sprunggelenks zählt beispielsweise zu den häufigsten Sportverletzungen, weshalb wir uns in diesem Abschnitt besonders dieser Verletzung widmen wollen. Das Gelenk verbindet Fuß und Unterschenkel und besteht aus Außen- und Innenknöchel, dem unteren Teil des Schienbeins und dem Sprungbein. Häufig bricht einer oder mehrere dieser Knochen beim Fußballspielen oder auch beim Umknicken.

Symptome + Diagnose

Starke Schmerzen beim Auftreten und Drehen des Gelenks, ein Hämatom (Bluterguss) und eine gut sichtbare Schwellung sind die äußeren Zeichen bei dieser Verletzung. Meist ist der Schmerz so groß, dass ein Auftreten mit dem Fuß nicht mehr möglich ist.

Auch hier ist die Röntgendiagnostik das wichtigste Verfahren. Um auszuschließen, dass die Bänder des Fußes beteiligt sind, kann u. U. eine Computertomografie der betroffenen Stelle notwendig werden.

Therapie

Wie bereits beschrieben, hängt die Frage, ob wir konservativ, also nicht-operativ vorgehen oder operieren müssen, von mehreren Faktoren ab. Wichtig ist, welcher der Knochen gebrochen und ob Bänder beteiligt sind. Bei offenen Brüchen müssen wir jedoch immer operieren. Bei der Operation werden die Bruchenden zusammengefügt und mit Drähten, Platten oder Nägeln zusammengefügt (Osteosynthese). Auch diese Hilfsmittel müssen entfernt werden, wenn der Heilungsprozess abgeschlossen werden. Bis es soweit ist, muss das Bein ruhig gestellt und hoch gelagert werden. Nach ca. einem halben Jahr, häufig früher, ist der Bruch ausgeheilt.