Krankheit der Atemwege nach medizinischen Maßnahmen

Atemwege, Atmungsorgane, Tracheostoma, Lungenentzündung, maschinelle Beatmung

Krankheit der Atemwege nach medizinischen Maßnahmen

Dass operative Eingriffe und auch andere invasive medizinische Verfahren nicht ohne Risiken sind, bedarf sicher keiner besonderen Erwähnung. Wir weisen vor operativen Eingriffen auf diese Risiken hin und verwenden jede erdenkliche Sorgfalt, um Komplikationen oder Schäden durch die Operation zu vermeiden. Allerdings bestehen Restrisiken, die trotz moderner technischer Ausstattung und höchster ärztlicher Kompetenz unvermeidlich sind. Das betrifft auch die Atemwege und die Atmungsorgane. Einige der Auswirkungen beispielsweise bei künstlicher Beatmung wollen wir Ihnen hier vorstellen.

Unter einem Tracheostoma verstehen wir einen äußeren Zugang zur Luftröhre durch die Hals. Eine solche Anlage kann notwendig werden, wenn Patienten aufgrund von Operationen oder Unfällen langzeitbeatmet werden müssen. Ein solcher Zugang kann sich beispielsweise infizieren, aus der Ausgangslage durch die Bewegungen des Patienten herausrutschen, ein Druckgeschwür oder anderes mehr ausbilden. Weitere Komplikationen: Verengungen, Blutungen, Bildung einer Fistel. Alle diese Komplikationen sind durch ärztliche / pflegerische Maßnahmen gut in den Griff zu bekommen.

Nach Operationen am Brustkorb (Thoraxoperation) kann es zu akuter Atemnot, Husten, Panik und Erstickungsgefühlen kommen. Die Ursache liegt ggf. in einer Verletzung der Lunge oder in einer Infektion (Lungenentzündung). In solchen Fällen muss der Patient beatmet werden.

Die maschinelle Beatmung selbst kann, vor allem wenn sie über einen längeren Zeitraum ausgeführt werden muss, zu gesundheitlichen Problemen führen. Das betrifft beispielsweise Frühgeborene, deren Lungen noch nicht ausgereift sind und die beatmet werden müssen. Zu den möglichen Komplikationen gehört die Lungenentzündung. Auch die Dauergabe von Sauerstoff kann die Lunge schädigen, ebenso wie dauerhafte künstliche Druckverhältnisse. Es gibt diverse Strategien, die wir verfolgen, um bei unseren kleinen Patienten die genannten Probleme zu vermeiden.