Obstruktive Bronchitis

Entzündung der Atemwege, Verengung, Obstruktion, Atemnot, Schleimbildung, Tracheoskopie, Bronchoskopie, Schleim lösende Mittel, Entzündungshemmer

Obstruktive Bronchitis

Gerade kleine Kinder erkranken häufig an einer Entzündung der Atemwege, an der Bronchitis. Die Atemröhre verzweigt sich auf ihrem Weg zu den Lungen. Ihr Inneres ist mit Schleimhäuten ausgekleidet, in die sich Viren oder Bakterien einnisten, die in der Regel die Ursache der Infektion sind. Die akute Erkrankung zeigt sich durch rasselnden Husten, pfeifende Geräusche beim Ausatmen, grünlich-gelben Auswurf, am Anfang auch Fieber.

Während die akute Bronchitis bereits nach wenigen Tagen abklingt und in der Regel eine harmlose Erkrankung darstellt, ist die obstruktive Erscheinungsform ernst zu nehmen und muss auf jeden Fall von spezialisierten Kinderärzten behandelt werden. Obstruktion bedeutet Verengung und damit ist der gefährlichste Aspekt bereits benannt: Die Schleimhäute schwellen erheblich an und verengen die Atemwege, sodass die chronisch-obstruktive Bronchitis mit erheblicher Atemnot einhergeht. Auch hier können Sie die oben beschriebenen Symptome – Husten, verstärkte Schleimbildung, Auswurf, pfeifendes Ausamten – beobachten. Nicht nur die Atemnot kann bedrohlich werden, auch besteht für die betroffenen Kinder ein erhöhtes Risiko an Asthma Bronchiale zu erkranken.

Diagnose

Am Anfang der Diagnose der obstruktiven Bronchitis steht die körperliche Untersuchung. Der behandelnde Arzt Ihres Kindes hört die Atemgeräusche ab und kann Rückschlüsse auf Art und Schwere der Erkrankungen ziehen. Bei einer labormedizinischen Untersuchung des Blutes identifizieren wir über die Leukozytenzahl die Infektion. Außerdem gibt ein Röntgenbild Aufschluss über den Zustand von Zwerchfeld und Brustraum. Gegebenenfalls gibt uns eine Spiegelung der Luftröhre und / oder der Bronchien (Tracheoskopie, Bronchoskopie) mit Gewebeentnahme letzte Gewissheit. Ihr Kind spürt davon nichts, wir führen die Untersuchung  in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose durch. Die aufwendige Diagnostik dient nicht zuletzt auch dem Ausschluss anderer Erkrankungen wie beispielsweise der Mukoviszidose.  

Therapie

Gute Erfolge erzielen wir mit einer Medikamententherapie, die dem Kind hilft, den Schleim abzuhusten. Weitere Medikamente geben wir, um die Atemwege zu weiten. Diese Mittel müssen mit einem Inhalator eingeatmet werden. Bei einer bakteriell bedingten Entzündung helfen Antibiotika. Auch entzündungshemmende Pharmazeutika gehören zum Behandlungsspektrum.

Je frühzeitiger wir die Krankheit erkennen und behandeln, desto schneller wird es Ihrem Kind wieder gut gehen.