Phase der Niedergeschlagenheit - Depressive Episode

Depressionen, Psychotherapie, Antidepressiva

Depressionen

Depressionen bzw. depressive Episoden oder Störungen können in jedem Lebensjahr auftreten. Dementsprechend sind auch Kinder und Jugendliche betroffen: Schätzungen zufolge leiden bis zu 4 Prozent aller 7 - 12jährigen und bis zu 8% aller Jugendlichen unter Depressionen. Die Palette der Symptome reichen von Freudlosigkeit, Interessenslosigkeit, vermindertem Antrieb, Schlafstörungen, fehlendem Appetit bis hin zu Suizidgedanken und Selbsttötung.

Die Ursachen von Depressionen sind hoch komplex und bis heute noch nicht ausgeforscht. Gesichert ist, dass bei allen Erscheinungsformen der Erkrankung eine Störung der Neurotransmitter Serotonin und Noradrenalin beobachtet werden kann. Aber auch genetische, psychosoziale und andere Auslöser wie Erkrankungen und bestimmte Medikamente sind mögliche Faktoren. Je nach Verlauf und Schwere der Depression unterscheiden wir leichte, mittelschwere und schwere Formen.

Wie diagnostizieren wir Depressionen?

Eine Depression bei einem Kind festzustellen ist nicht einfach. Die eingehende Beschäftigung mit der Anamnese (Krankengeschichte) bzw. mit dem gesamten Umfeld gibt Aufschluss über mögliche Ursachen. Dazu kommen diverse Tests.

Wie behandeln wir Depressionen?

Bedingt durch die Vielfalt der Ursachen von Depressionen, ihren unterschiedlichen Verläufen und Schweregraden, ergeben sich individuell gestaltete Therapieansätze, die dem jeweiligen Zustand unserer jungen Patienten Rechnung tragen müssen. Dazu können psychotherapeutische Behandlungsmethoden, die Gabe verschiedener Antidepressiva, spezielle Diäten oder die Lichttherapie gehören.