Phobien

Ängste, Auslöser, Agoraphobie, Klaustrophobie, soziale Phobien, Konfrontation

Phobien

Ängste fühlt jeder Mensch; diese Gefühle erfüllen eine wichtige psychische Funktion. Wenn die Angst aber unbegründet scheint und sich auf Menschen, soziale Situationen, Tiere oder Gegenstände bezieht, kann eine krankhafte Störung, eine Phobie vorliegen. Andere Faktoren spielen bei der Diagnose ebenfalls eine Rolle: Die Stärke der Angst erscheint gesunden Personen unangemessen, die Phobie schränkt den Kontakt zu anderen Menschen ein, die Angst ist übermächtig, dabei für den Betroffenen nicht erklärbar.

Auslöser

Die Auslöser können vielgestaltig sein, beispielsweise Spinnen, Vögel, Ratten oder Hunde sind auch dem Laien bekannte Auslöser. Zwei Phobien werden häufig verwechselt: Bei der sog. Agoraphobie besteht die Angst vor leeren Plätzen, Räumen und Menschenansammlung, während bei der Klaustrophobie die Angst vor einem Aufenthalt in engen Räumen, besteht. Weitere Ausformungen betreffen beispielsweise die Angst vor anderen Mensch bzw. vor deren Beurteilung des Patienten (soziale Phobien).

Symptome

Zur Erklärung der Ursache von Phobien existieren verschiedene Erklärungsmodelle. Bei Kindern können verschiedene Auslöser wichtig sein, beispielsweise die Trennung der Eltern. Häufig verschiebt sich die (Trennungs-) Angst auf die Angst vor Dunkelheit, Gewittern oder Tieren. Häufig sind aber auch keine derartigen Zusammenhänge zu finden.

Körperliche Symptome, die bei einer Angstattacke auftreten können, sind: Hitzewallungen, Schwindel, Herzrasen, erhöhte Atemfrequenz, Schwitzen.

Therapie

Die Therapie entwickeln wir individuell, bezogen auf den Zustand und die Ausprägung der Probleme, unter denen das Kind leidet. Erfolgversprechend sind Therapieansätze, die auch die Konfrontation mit dem Angstauslöser beinhalten.